Fundstück: Oracle 10.2 auf dem Commodore 64

Eigentlich will ich hier ja ausschließlich Artikel mit Praxisnutzen veröffentlichen und Scherz-, Boulevard- und Wirtschaftsmeldungen außen vor lassen. Andererseits… vielleicht verhilft diese Meldung alter Hardware nochmal zu einem Revival — in Zeiten von „Green IT“ durchaus wünschenswert:

Auszug aus dem Dokument „Oracle Database 10.2 End of Premier Support – Frequently Asked Questions (Doc ID 1130327.1)“ von Oracle Support:

8. Will I get more time to install 10.2.0.5 if it is released on my platform close to April 30, 2011?

Yes. We will always support the previous patch set for at least 3 months, even if it is released after the one year to install the new patch set is up.  For example, patching for 10.2.0.4 generally expires on April 30, 2011.  If you are running 10.2.0.4 on the Commodore 64 platform and Oracle releases it after April 30, 2011, we will still patch 10.2.0.4 for you for 3 months following the 10.2.0.5 release on your platform.

Also dann: Holt den C64 vom Dachboden, da geht noch was! :-)

Vielleicht können wir in der Diskussion zu diesem Artikel noch klären,

  • wie man den C64 ans Internet bekommt, um das Oracle-Patch 10.2.0.5 herunterzuladen
  • wie man ein DVD-Laufwerk anschließt, um die Software von dort einzuspielen
  • wie man den C64 auf 512 MB RAM aufrüsten kann
  • wie man den SYSTEM-Tablespace auf einer 1541-Floppy unterbringt
  • und was sonst noch so an kleinen Problemchen auftauchen könnte…

Weblinks

6 Gedanken zu „Fundstück: Oracle 10.2 auf dem Commodore 64

  1. SirDenderan

    hmm,

    also es gab/ gibt da doch die IDE-Erweiterung mit der man IDE-Geräte anschliesen kann, damit sollte es funktionieren…

    RAM-Erweiterungen gibt es auch.

    Mit daisy-chain und MODEM kommt man auch ins netz.

    Jetzt muss nur noch jemand mal eben ein Progamm schreiben welches das alles untstützt.

    Oder eine Anbindung unter GEOS.

    Also theoretisch kein Problem…

    :-)

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    Antwort
  2. C128 User

    Vielleicht können wir in der Diskussion zu diesem Artikel noch klären,
    wie man den C64 ans Internet bekommt, um das Oracle-Patch 10.2.0.5 herunterzuladen
    -> Mit dem RR-Net für den C64 kommt man ganz leicht per DSL ins Netz.

    wie man ein DVD-Laufwerk anschließt, um die Software von dort einzuspielen
    -> Nicht notwendig, da genug Speicherlösungen mittels SD-Karte vorhanden. (Ein Modul gibt’s mit 100% 1541-Kompatibilität, einfach mal nach „1541 Ultimate suchen“ :))

    wie man den C64 auf 512 MB RAM aufrüsten kann
    -> SD-Speicherkartenlösung nehmen und beliebige SD-Karten mittels 1541Ultimate, SD2IEC, Chameleon (noch nicht verfügbar), MMC64 oder MMC Replay am C64/C128 betreiben.

    wie man den SYSTEM-Tablespace auf einer 1541-Floppy unterbringt
    -> Einfach zur SD-Speicherkartenlösung greifen.

    und was sonst noch so an kleinen Problemchen auftauchen könnte…
    -> Das werden wir auch noch lösen können.

    Viele Grüße aus der C64 Szene…

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    1. oraculix Autor

      Moin C128 User!
      >Viele Grüße aus der C64 Szene…
      Daß die Szene ganz schön lebendig ist, habe ich nach diesem Blogeintrag feststellen können. Auf dem C64-Webserver sind auch die Links zu der SD-Karten-Lösung. Die ist schon praktisch – aber RAM-Ersatz? Das dürfte wohl am 16-Bit-Adressraum scheitern. Außer, wenn man vielleicht einen Paging-Mechanismus implementiert, der einzelne 1541-Images aus- und einlagert. :-)

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      1. C128 User

        Wenn es unbedingt ein RAM-Ersatz sein soll kann auch die 1541u herhalten, mit ihr ist es z.B. möglich eine REU(=Ram Expansion Unit) zu emulieren, das geht dann alles per DMA-Zugriff ohne Probleme, da man am Expansionsport alle Adress- und Datenleitungen liegen hat. Eine Demonstration der REU-Emulation findet man z.B. auf Youtube, da werden Videos mit 50fps von einer SD-Karte gestreamt. Der C64 schafft am Expansionsport eine maximale Datendurchsatzrate von 1MB/s. Oder man legt auf der SD-Karte eine temporäre Auslagerungsdatei an, man ist also nicht auf Diskettenimages beschränkt.

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