Warum WordPress?

Heute hat mich ein Berufskollege darauf angesprochen, wieso ich ausgerechnet bei WordPress gelandet wäre und ob ich ihm eine Empfehlung für sein Blog geben könnte.
Darum teste ich bei dieser Gelegenheit gleich mal die „QuickPress“-Funktion, um zu meiner Entscheidung ein paar Worte zu verlieren – vielleicht hilft es ja mal jemand anderem. Ich für meinen Teil hätte ein paar solcher Empfehlungen durchaus gebrauchen können.
Zunächst wollte ich bei blogger.com starten, da ich hauptsächlich auf Deutsch bloggen möchte und viele meiner deutschen Berufskollegen bei blogger.com gelandet sind. Einige Features von blogger.com im Bereich des mobilen Bloggens sind auch besser als bei WordPress, aber letzten Endes gab es ein großes K.O.-Kriterium zugunsten von WordPress: Die Kommentare!
Bei vielen anderen Diensten benötigt man zwingend einen Account. Immerhin wird mit OpenID versucht, der Schwemme an persönlichen Accounts im Internet zu begegnen, letzten Endes stellt aber alleine schon ein Login-Zwang ein Hindernis dar, Kommentare abzugeben. Ein Blog lebt aber von der Interaktion, daher finde ich den Ansatz von WordPress, Kommentare ohne Registrierung, dafür aber moderiert zuzulassen, sehr gut.
Ein zweites Feature ist das Syntax Highlighting für Programmcode, das bei WordPress sehr einfach umzusetzen ist, ohne noch großartig JavaScript-Code in seine Artikel kopieren zu müssen. Da ich hier häufiger Codebeispiele zeigen möchte, war mir auch dieser Punkt sehr wichtig.
Nicht ganz so wichtig, aber immer noch entscheidend war mir ferner der Eindruck, daß auf WordPress mehr anspruchsvolle Blogs und weniger Spam zu finden sind. Das führt dazu, daß bei Stichwortsuchen bessere Treffer erzielt werden und damit das eigene Weblog ebenfalls leichter gefunden wird.

So viel für heute,
auf Wiederlesen!

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